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Digitalisierung im Lebensmittelhandel

Digitalisierung im Lebensmittelhandel

Anhand von einigen Beispielen zeigen wir auf, was zurzeit technisch für die Digitalisierung im Lebensmittelhandel umsetzbar ist.

Artikelfinder: Leiten per GPS auf dem Handy oder Einkaufswagen direkt zum Regal. So findet man gewünschte Artikel auch in großen Märkten.

Augmented Reality (AR): Bereits kleine Kinder kennen AR, wenn sie mit ihren Handys Pokemons auf der Straße jagen. Virtuelle Bilder werden dabei in die reale Umgebung eingefügt. Praktisch ist z.B. eine App für Veganer oder Allergiker. Dabei wird ein Produkt oder gleich das ganze Regal gescannt und mithilfe des AR-Feedbacks werden sofort alle geeigneten Produkte auf dem Smartphone farblich gesondert angezeigt.

Beacons: Im Regal verbaute, kleine Sendestationen senden geräuschlose Standortinformationen, die von den Bluetoothempfängern der Smartphones aufgenommen werden. Neben individuellen Angeboten, die die Kunden auf dem Handy erhalten, kann man auch feststellen, wie lange man sich an welcher Stelle im Markt aufgehalten hat und z.B. passende Einkaufsgutscheine auf den Kassenbon drucken, falls trotz Interesse nicht gekauft wurde.

Beratungsroboter: Im Markt umherfahrende Roboter, die man ansprechen kann, wenn man Hilfe benötigt.

Brillen: Dem Verkaufspersonal wird z.B. der Namen des Kunden eingeblendet, damit dieser mit Namen begrüßt werden kann.

Check-out-with-me: Im Markt herumlaufendes Ladenpersonal, das mit einer tragbaren Scan- und Bezahleinheit das Auschecken an flexiblen Standorten erlaubt.

Click & Collect, Lockerstationen, Packstationen: Ware im Internet auswählen und bezahlen, in eine Packstation (meist direkt am Markt) liefern lassen und später abholen. Meist mit 3 Temperaturzonen: normal, gekühlt, gefroren

Drohnen: Flugkörper, die nachts die Regale abfliegen und Regallücken aufspüren.

ePusher: Warenvorschubsysteme im Regal, die Bestände erfassen und Leerstände vermeiden helfen.

Einkaufswagen, intelligente: Diese lassen sich mit GPS aufspüren, wenn sich ein Wagen zu weit vom Standort entfernt. Zeigen aber auch auf, welche Route die Kunden mit dem Einkaufswagen durch den Markt nehmen und wo Stopps eingelegt werden.

ESL: Electronic Shelf Label, elektronische Regaletiketten, meist batteriebetriebene Regaletiketten, teilweise mit farbiger Schrift und Sonderfunktionen

Gesichtserkennungssysteme: Lassen Alter und Geschlecht der Kunden erkennen, um passende Werbung vorzuspielen oder auch um altersgeschützte Einkäufe erlauben (in D noch nicht zulässig).

Girocard: Einziges Bezahlsystem in D, welches gleichzeitig Altersnachweis und Bezahlvorgang erlaubt.

Handscanner: Beim Betreten des Shops Scanner aus der Ladestation nehmen, Produkte scannen und Scanner beim Ausgang auslesen lassen und bezahlen.

Kassensteuerung: Erkennt auf Basis künstlicher Intelligenz, mit Hilfe von Sensoren und Vergangenheitsdaten, wann die Schlangen an den Kassen drohen länger zu werden. So werden Kassen rechtzeitig besetzt, bevor die Menschen dort genervt stehen.

Kameras: Erkennen, welches Produkt aus dem Regal entnommen wurde und buchen den Einkaufswert beim Verlassen des Shops vom Konto ab.

Kassenlose Märkte: Registrierte Kunden erhalten Zugang zum Markt. Kameras erfassen die Entnahmen, aber auch das Zurückstellen und buchen automatisch vom Konto ab.

Kiosksystem: Ware, z.B. nicht verfügbare Aktionsware, im Markt an einem Terminal aus dem Onlineshop auswählen, an der Kasse bezahlen und nach Hause schicken lassen.

LED Leuchten: Das Licht kann, vom Auge nicht wahrnehmbar, Daten an intelligente Preisetiketten versenden, ohne, dass es spezieller Antennen bedarf.

LED Licht: Speziell abgestimmte Lichtfarben lassen das Gemüse länger frisch aussehen und Fleisch nicht so schnell dunkeln.

Mobile Scan & Pay: Ware wird beim Einkaufen mit dem Handy gescannt und am Ausgang an einer Bezahlstation bezahlt.

Regalböden, intelligente: Mit Hilfe von ePushern und Wiegevorrichtung wird der Warenbestand ermittelt.

Selfscanning: Ware wird beim Einlegen in den Einkaufswagen vom Kunden per Mobiltelefon, Handscanner oder vom Einkaufswagen gescannt und im Kassenbereich vom Kunden bezahlt. Alternativ scannt der Kunde seine Ware an Terminals im Ausgangsbereich (Selfcheckout).

Tunnelscanner: Der Kunde legt die Waren wie bisher auf das Warenvorlaufband, aber statt einer Kassiererin wird die Ware durch einen Tunnel transportiert und dabei gescannt.

Zustellservice: Ware im Internet auswählen nach Hause schicken lassen.