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Zigarettenautomaten

Zigarettenautomaten von HARTING können sich sehen lassen. Sicher, modern und intuitiv zu bedienen – und das seit mehr als 60 Jahren.

Die jahrzehntelange Erfahrung hat gezeigt, dass unterschiedliche Verkaufsplätze, unterschiedliche Automatentypen erfordern. Ausgestattet mit modernster Technik erfüllen der neue Towerline Touch und der neue Basicline Touch die Anforderungen an jeden Aufstellort.

Towerline Touch

Ein klassischer Zigarettenautomat im schwarzen Gewand

  • bis zu 25 Sorten
  • bis zu 500 Packungen
  • attraktives uns zeitgemäßes Design
  • Glasfront mit Aluminiumrahmen
  • 32″ Full HD Touchscreen

Baiscline Touch

Freistehend oder an der Wand montierbar

  • Basisgerät mit 16 Sorten, erweiterbar auf 24 Sorten
  • bis zu 350 Packungen
  • attraktives uns zeitgemäßes Design
  • Metallfront
  • 21,5″ Full HD Touchscreen

In beiden Geräten steckt die bewärte Towerline Technik, die mit modernsten Komponenten von unserem Partner Garz & Fricke an den heutigen Stand der Technik angepasst wurde.

Hierzu gehören:

  • Vorbereitung der Steuerung der Zigarettenautomaten für
    • Geldkarte
    • Münzwechsler
    • Banknotenleser
    • NFC-Antenne für das kontaktlose Bezahlen
  • Displayrechner mit LTE-Moden für höchste Leistung
  • Einbindung in das Garz & Fricke Telemetriekonzept, wodurch Prozesse wie das Nachfüllen optimiert geplant werden können
  • Content Management System

Bei Anfragen für Zigarettenautomaten aus dem Tabakwarengroß- und Einzelhandel nehmen Sie Kontakt mit unserem Vertriebspartner EAS GmbH & Co.KG auf.

Bei Anfragen für Zigarettenautomaten aus dem Lebensmitteleinzelhandel nehmen Sie Kontakt mit HARTING auf.

HARTING und die Zigarettenautomaten – eine gewachsene Historie

Mit Zigarettenautomaten schreibt HARTING Systems seit Jahrzehnten Geschichte.

Mit dem ZA 1 nahm HARTING 1959, als erstes europäisches Unternehmen, die Produktion von elektrischen Zigarettenautomaten auf.
Sehr zum Leidwesen der Herrenwelt, denn mit diesem Automaten wurden die bis dahin üblichen „Naturmodelle“ ersetzt.

Schick aussehen tat der Automat allerdings auch. Dem Trend der Zeit entsprechend, zierten viele Chrom- und Glaselemente das Gehäuse. Mit dem ZA 1 war es möglich, bis zu 22 Sorten in Selbstbedienung zu erhalten.

Aufgestellt wurde dieser Zigarettenautomat vor allem in Gaststätten. Die Nachfrage hiernach war nicht nur auf dem deutschen Markt hoch, sondern auch in den umliegenden europäischen Ländern wie Belgien, den Niederladen oder der Schweiz.

Der Markt fordert kleine Zigarettenautomaten

1961 kam der ZA2 auf den Markt. Die Erfahrungen mit dem ZA1 haben gezeigt, dass nicht überall große Zigarettenautomaten Anklang finden. Darüber hinaus hat sich die Technik weiterentwickelt. Mit „nur“ 10 Sorten und einem Resopal- oder Nussbaumgehäuse ging der zweite HARTING Zigarettenautomat in Serie.

Mit dem ZA1a kam im Jahr 1963 ein drittes Gerät auf dem Markt. Ein Zigarettenautomat mit einer schwarz-roten Spiegelscheibe, einer nach oben zu öffnender Front und beleuchteten Wahltasten. Dem Vorgänger ZA1 alles in allem sehr ähnlich, es gab jedoch weniger Chrom.

Die Konkurrenz von HARTING schläft nicht

Im Laufe der Zeit kamen weitere Konkurrenten und Geräte auf den Markt. Bei diesen Geräten handelte es sich aber meist um größere Automaten. Wie die Erfahrung aber zeigte, waren kleine Automaten ebenso gefragt. 1964 kam der ZA4 genau richtig. Mit einer Tiefe von nur 31 cm, war dieser rund 16 cm schmaler als der ZA1. Der Zigarettenautomat ZA4 stand dabei sowohl auf eigenen Beinen oder war für die Montage an der Wand geeignet.

Zigarettenautomat mit elektronischer Motorsteuerung

Ab 1969 kamen die ersten Zigarettenautomaten mit elektronischer Motorsteuerung und Münzaddierung. Hierzu gehörten der ZA1 mit 16 Schächten und 12 Wahlmöglichkeiten und der große ZA 27 mit 27 Schächten und 20 Wahlmöglichkeiten.
Mit dem ZA27 sollte jedoch eine ganz neue Gerätegeneration auf den Markt kommen, somit wurde hier auch das Design angepasst und es entstand ein Truhengerät ohne Beine. Der Vorteil hierbei war, dass es automatisch eine Lagermöglichkeit für die angebrochenen Stangen Zigaretten gab.
Eine Stahlrahmenkonstruktion gab verschiedene Designmöglichkeiten, da die Seitenteile und Fronten in verschiedenen Dekoren erhältlich und einsetzbar waren.  Neben dem Designaspekt bietete diese Konstruktion ein hohes Maß an Sicherheit gegen Einbrüche. Bei der Kapazität brachte es der ZA27 auf rund 705 Packungen. In der hinteren Schachtreihe befanden sich seinerzeit sieben extra lange Doppelschächte, die 80 Standardpackungen zu damals 1,- DM oder mehr als 50 Packungen zu 2,- DM fassten.
Der Zigarettenautomat verfügte über einen Leermelder. Drückte ein Kunde auf eine Sorte und der Schacht war leer, sprang der Schieber in seine Leerstellung und der Kunde konnte auf einer kleinen Anzeige „Schacht“ leer lesen. Je nach Programmierung konnte es auch sein, dass automatisch auf einen Schacht mit gleicher Sorte umgeschaltet wurde.

Für den Raucher bedeute dies, dass nur noch einmal gedrückt werden musste und nicht mehr bis man endlich einen gefüllten Schacht gefunden hat. Die Leermeldung wurde auch aktiviert, falls keine Ware ausgegeben werden konnte, da der Schacht falsch befüllt wurde oder aber die Packungen verklebt waren. Im Servicefall vereinfachte dies die Fehlersuche für den Techniker.
Für die Abrechnung vor Ort waren eine Zählwerkseinrichtung verfügbar, die nach Bedarf als Umsatz-, Absatz oder Leerzähler diente. Ein besonderes Sicherheitsfeature beim Zigarettenautomat ZA 27 von HARTING war eine batteriebetriebene Alarmanlage.

Neue Methode der Typenbezeichnung

1970 kam das Kleingerät ZA10 auf den Markt. Hierbei handelte es sich im Ursprung um den ZA4. Mit Einführung des Automaten gab es eine neue Methode der Typenbezeichnung. Die Anzahl der Schächte wurden von nun an in den Namen eingepflegt. Somit handelte es sich bei dem Zigarettenautomaten ZA10 um ein 10-Schacht-Gerät.

1971 wurde die Produktion des Zigarettenautomaten ZA1A und 1972, aufgrund der schlechten Verkaufszahlen, auch der ZA27 eingestellt.

In den Jahren 1972 bis 1975 wurde der ZA27 durch den ZA27S abgelöst. Dieser Automat bestand aus einem Palisandergehäuse und verfügte über Standbeine. Die Wahlmöglichkeit belief sich auf 20 Sorten bei 27 Schächten.

Ab 1974 wurde der ZA18 mit 18 Schächten und 13 Wahlmöglichkeiten produziert. Die Reserveschächte lagen hier nebeneinander. Damit keine alten Packungen im Zigarettenautomat verbleiben, wurde bei dem Automat wechselseitig aus beiden Schächten verkauft.

Ebenfalls 1974 wurde der ZA10 durch den ZA10S, einem Gerät mit Holzgehäuse und 10 Schächten sowie 10 Wahlmöglichkeiten abgelöst.

Die in der Zeit gesammelten Erfahrungen mit der Elektronik waren größtenteils positiv. Es wurde die Entscheidung getroffen, eine elektronische Zentraleinheit zu entwickeln, die Gerätesteuerung, Addierteil und Motoransteuerung sowie die Auswerferansteuerung, Kontrolle und Restgeldrückgabe und eine einfache Preisumstellung enthielt. So entstanden binnen kürzester Zeit Logik-Einheiten für Klein-,Mittel-, und Großgeräte, die bis in die neunziger Jahre eingesetzt wurden, bevor sie dann durch Microcontroller-Steuerungen ersetzt wurden.

Der erste Zigarettenautomat für den Außenbereich von HARTING

Es kam der Zeitpunkt, dass sowohl der deutsche wie auch ausländische Markt Zigarettenautomaten für den Außenbereich forderten. An Außenautomaten werden besondere Anforderungen, wie eine hohe Einbruchsicherheit und Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse, gestellt. Allein diese beiden Faktoren haben den Einsatz eines Stahlblechgehäuses und wasserdichte Tasten unumgänglich gemacht.

So entstand 1975 der ZA10A für den Außenbereich.

Das Zigarettengeschäft in Deutschland

In den 70er Jahren lag der Anteil in Deutschland am gesamten Zigarettengeschäft bei ca. 45% und war damit weit höher als überall sonst. Die durchschnittliche Schachtanzahl betrug 1975 9,95 Schächte mit steigender Tendenz. Die Topseller wurden in mehreren Schächten eingelegt, somit führte manch ein Automat dann nur 6 bis 8 Marken.

Große Unsicherheit bei den Herstellern von Zigarettenautomaten

Große Unsicherheit gab es im Zeitraum von 1971 bis 1975 aufgrund der Zigarettenpreise. Anfangs kostete eine Zigarettenschachtel 1 DM. 1972 kam die 2 DM-Packung. Diese hatte sich erst kurz etabliert, da sprach man schon über eine 3 DM-Packung. 1974 waren jedoch erst rund 58% aller Zigarettenautomaten für die Aufnahme von 2 DM-Münzen umgerüstet.

Ebenso schnell wie über die 3 DM Packung gesprochen wurde, kam zum Glück auch die Entwarnung. Auch angefochtene Diskussionen über die 2,50 DM-Packung wurden seitens der Zigarettenindustrie offiziell abgewiesen.

Schlussendlich hat sich der Packungspreis von 2 DM durchgesetzt. Der Einwurf von 1 bzw. 2 DM Münzen wurde zum Standard. Die eingesetzten Münzprüfer waren in der Lage zu addieren, sodass auch z.B. zweimal 50 Pfenning eingeworfen werden konnten.

1971 kam die 2 DM Adenauer. Eine Münze mit neuer Prägung, die fälschungssicher sein sollte. Eine neue Münze bedeutete einen Umbau sämtlicher Zigarettenautomaten, denn die Annahme der „alten“ 2 DM durfte nicht mehr akzeptiert werden.